Lasa Marmor (Laaser)

Laaser Marmor Laaser Marmor
Das weiße Gold - Laaser Marmor

Laaser Marmor verläuft als edles und metamorphes Kalkgestein an der nordöstlichen Flanke der Ortlergruppe und hat ein Ausmaß von etwa 500 Millionen Kubikmeter. Die Laaser Marmorbahn am Fuße des Nörderberges transportiert die weiß-strahlenden Blöcke ab. Der planmäßige Abbau dieses weißen Goldes erfolgt schon seit Urzeiten in Laas und im anliegenden Göflaner Bruch. Den soliden und widerstandsfähigen Marmor verwendeten bereits die Römer der Antike für die an der Via Claudia Augusta aufgestellten Meilensteine. Die Neuzeit führte dann zu einer Wiederentdeckung der Marmorader und das 19. Jahrhundert verhalf dem auserlesenen Laaser Marmor zu Europa-weiter Bekanntheit. In früheren Zeiten kam der witterungsbeständige Marmor überwiegend beim Bau von Kirchen und in der Bildhauerei zum Einsatz.

Heutzutage kennt alle Welt den Laaser Marmor als hochwertigen und natürlichen Baustoff vor allem für namhafte Bauten wie etwa die in New York neu erbaute U-Bahnstation Ground Zero. In Laas entstand 1982 wieder eine auf die Steinbearbeitung spezialisierte Fachschule zur Erlernung der besonders am Laaser Marmor angewandten Technik, die somit die Tradition der ehemals dort ansässigen Fachschule wiederaufnimmt. So gilt das Dörfchen Laas nicht allein als Zentrum für die Marmorgewinnung, sondern führt gleichzeitig den Laaser Marmor erneut der Kunst zu. Jedes Jahr findet dort ein Treffen von Bildhauern und anderen Künstlern statt, die im Rahmen des Marmor und Marillen-Festes ihr Können unter Beweis stellen.

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